Geschafft!

Tag vier und fünf liegen hinter mehr und ich kann endlich wieder essen!
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Hier kommt die Zusammenfassung der letzten beiden Saftkurtage.

Ach übrigens, weil ich darauf angesprochen wurde: ich bekomme für diesen Bericht kein Geld, ich hab die Kur selbst bezahlt und die Anbieter wissen gar nicht, dass ich darüber blogge. Ich dachte einfach, es interessiert den ein oder anderen und auch für mich ist/war es ein Ansporn, durchzuhalten.

Der vierte Tag war der bisher schlimmste, dabei heißt es doch immer, nach drei Tagen könnte man Bäume ausreißen. Ne, ich konnte das nicht. Das lag vielleicht auch daran, dass es der erste Tag der Kur war, an dem ich wieder im Büro saß. Und als ob das nicht schon anstrengend genug war, musste ein Kollege seinen Geburtstag mit viel Kuchen und Schokomuffins feiern. Im ganzen Büro roch es nach Kuchen und Schokolade, sooo unfair. Und natürlich musste jeder betonen, wie super lecker die Muffins waren, so richtig schokoladig. Da half weder der Bananen- noch der Melonensaft.

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Alle guten Dinge sind drei

Detox Tag 3
Das Frühstück besteht aus dem absolut leckersten Saft der Kur: Mango, Passionsfrucht, Banane und und und .. soooo gut und richtig dickflüssig. Den hätte ich gern öfters getrunken. Nach diesem Saft fühle ich mich so gesättigt wie nach einem kompletten Frühstück *I like*. Dieses Gefühl hält gute zwei Stunden und dann mache ich meine Limonade auf, diesmal ist sie nicht scharf, sondern sauer. Den Ingwer schmeckt man aber leider kaum raus.

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Montags habe ich seit Anfang des Jahres immer frei, also entscheide ich mich für ein langes Bad, um auch mal das Detox Salz und das Peeling auszuprobieren.

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Der Badezusatz riecht wunderbar, aber es sind so viele Blüten und Kräuter drinnen, dass man zum Schluss das Gefühl hat, man liegt auf einer Wiese und nicht im Badewasser. :)  Ich bin von Lush ja schon einiges “Gemüse” im Wasser gewohnt, aber dieses Bad toppt alles. Bevor ich den Stöpsel ziehe, versuche ich also so viel wie möglich wieder einzusammeln, damit es nicht im Abfluss hängen bleiben kann. Weniger ist manchmal mehr. Richtig toll finde ich aber das Peeling, es enthält viel Minze und ist daher schön erfrischend. Für wirklich empfindliche Haut könnte es ein wenig zu stark sein, für mich ist es aber gerade richtig.

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Kaum aus der Wanne raus, werde ich plötzlich schwer wie ein Stein und hundemüde. Irgendwas muss das Bad also bewirkt haben. Ich kuschel mich aufs Sofa und gönne mir ein Mittagsschläfchen. Solche Montage liebe ich.

Nach dem Aufwachen ist es Zeit für den grünen Saft des Tages. Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt, nicht mal die Farbe kann mich schrecken. Wie die beiden Tage vorher lasse ich den vierten Saft aus, Rote Beete, Karotte … ne, mir ist eher nach etwas Warmen und so mache ich die Suppe auf. Auch die ist aus Roter Beete und Orangen und schmeckt mir leider gar nicht. Trotzdem, es ist warm und füllt den Magen also verputze ich sie bis zum letzten Löffel.

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Danach gibt es den Tee, der dem Paket beilag und von dessen Geruch ich so begeistert war.IMG_7458a

Aber leider leider kann der Geschmack der anfänglichen Begeisterung nicht standhalten – wenn ich mich nicht täusche, ist da Oolong Tee drin. Sehr gesund, aber leider schmeckt er auch so gesund.

Immer noch ohne Hunger, gehe ich früher als sonst ins Bett und schlafe, trotz Nickerchen am Nachmittag, sofort ein.
Sollte so eine Kur nicht eher fit machen? *g*

Tag 2

Ich hab seeeehr lang geschlafen, wache aber fit auf. Immer noch kein Hungergefühl… sehr merkwürdig. So einfach habe ich mir das nicht vorgestellt. Da ich aber fast den ganzen Vormittag verschlafen habe, komme ich mit meinen Saftrationen durcheinander.

Zum Frühstück gibt es wieder einen leckeren Obstsaft, Kiwi, Banane, Apfel und Orange, lecker. Danach ist mein Magen erstmal voll.

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Da ich die Suppe nicht zu spät essen möchte, muss ich mich ranhalten. Als nächstes kommt also die Detox Limonade dran. Orange, Zitrone, Zimt und Ingwer. Dass Zimt zu Orange passt, hätte ich nicht gedacht, aber es ist eine tolle Kombi. Man schmeckt den Zimt nur ganz leicht raus, muss ich mir merken.

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Mit dem nächsten Saft lasse ich mir etwas Zeit, ich bin eigentlich satt und der grüne Saft sieht wirklich sehr grün aus. Spinat, Gurke, Salat, Petersilie, Weizengras und und und…. zudem will ich ja heute Nacht noch die Oscar Verleihung schauen, also kann ich die Suppe vielleicht doch etwas später essen. Auch die ist übrigens giftgrün *g*

Nachdem ich Saft Nummer 3 probiert habe, atme ich auf. Den kann man trinken, ist sogar fast lecker.

Untitled88Im Laufe des Nachmittags wird mir richtig kalt. Eigentlich ein gutes Zeichen, denn der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren. Alex  muss den Kamin anmachen, schön viel Holz rein – jap, das fühlt sich schon besser an.
Die Zeit bis zur Oscar Verleihung vertreibe ich mir mit “Project Runway Allstars”. Als der Magen dann knurrt, entscheide ich mich dafür, Saft Nummer vier (Kürbis/Karotte) zu überspringen und wage ich mich an die Suppe.

Erwähnte ich, dass ich bei “grün” skeptisch bin?
Jup, sie ist grün.

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Sehr grün

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Drinnen sind Spinat, Sauerampfer, Löwenzahn, Schalotten und einige Gewürze. Vielleicht liegt es daran, dass ich mich nach etwas Warmen im Magen sehne, aber mir schmeckt sie sehr gut. Davon hätte ich glatt noch einen Teller voll essen können.

Die Oscar Verleihung zieht sich und so langsam merke ich, dass ich eben doch nur Saft im Magen habe. Ich ringe mit mir, ob ich den ausgelassenen Saft noch trinken soll, entscheide mich dann aber doch lieber für einen heissen Kräutertee. Die einen geniessen den Champagner und ich eben Kamille. So unglamourös habe ich die Oscars noch nie gefeiert ; ).

Gegen 6 Uhr morgens geht es dann endlich ins Bett. Bei einer Saftkur die Nacht durchzumachen, ist vielleicht keine sonderlich gute Idee, aber das musste diesmal einfach sein.

Ach ja, so richtigen Hunger habe ich heute auch nicht gehabt, klappt alles.

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Dies Glas dem guten Geist!

In dem letzten Beitrag hier im Blog hatte ich ja von meinem Plan berichtet, eine Saftkur / Detoxkur auszuprobieren. Natürlich habe ich öfters gehört, dass Detox nichts bringt, dass es nur Geldmacherei ist und zum Gewichtsverlust gleich gar nichts beiträgt, da man nur Wasser verliert. Aber ich war eben neugierig. Ich probiere gerne Dinge aus und wenn sie nichts für mich sind, ist das halt so – probiert hab ich sie immerhin mal. Ich war gespannt, wie sich das anfühlt, mal wirklich nichts zu essen, nur zu trinken. Kann ich es durchhalten? Spielt meine innerer Schweinehund mit? Werde ich am Verhungern sein oder ist das Hochgefühl wirklich so toll nach einigen Tagen?

Gesagt, getan. Ich habe ein wenig im Internet recherchiert und mir verschiedene Anbieter angeschaut. Entschieden habe ich mich dann für “Cardea Detox“. Zum einen habe ich einiges über sie gelesen, die Säfte klangen toll und man hat die Möglichkeit, verschiedene Kuren auszuwählen. Ein wesentlicher Faktor war auch der, dass die Firma in Königstein ansässig ist und man sich die Säfte vor Ort abholen kann. Das spart rund 30 EUR Versandkosten und da diese Kuren nicht billig sind, nahm ich die Ersparnis gerne mit.

Ich habe mich für die Juicy & Hot Detox Kur entschieden, d.h. am Abend gibt es eine warme Suppe statt eines kalten Saftes. Da es bei Flüssigkeit bleibt, denke ich, stört das nicht.

Am Freitag war es dann soweit, die Kiste stand bunt und fröhlich vor mir:

IMG_8719bUntitled9In dem Paket fanden sich noch einige Hinweise zur Kur und ein wenig Werbung. Den Menuplan hatte ich bereits einen Tag vorher per Mail zugeschickt bekommen.
Ausserdem gab es noch einige kostenlose Kleinigkeiten dazu:
Einen Tee, ein Peeling und ein Badezusatz und die riiiechen einfach sensationell.

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Adios Waage

IMG_8683Vor kurzem habe ich meine Waage weggeschmissen. Aus, Ende, Schluss. Ich werde mich auch sonst nicht mehr auf irgendeine Waage stellen. Der Grund ist nicht, weil ich jetzt vorhabe endlos zu essen ;-) sondern eher das Gegenteil.

Wie viele andere bin ich ein Typ, der sich zum Jahreswechsel immer Ziele setzt. Letztes Jahr bin ich mit “stressfreier” grandios gescheitert. Die erste Hälfte 2014 war wesentlich (!) stressiger als die 2013, wenn ich heute auf den Terminkalender und die Mails zurückblicke, wird mir immer noch ganz anders. Zum Glück habe ich aber den negativen Stress in der zweiten Jahreshälfte reduzieren können. Nachdem ich dann auf der ehrenamtlichen/politischen Seite wieder Zeit hatte, wurde dann der Hauptjob stressiger, aber damit kann ich ganz gut leben.

Dieses Jahr stand, nein steht, vor allem die gesunde Ernährung auf der “sollte ich dringend mal umsetzen Liste”.
Und damit auch: Bewegung *ächz*

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#BlickaufsMeerstattKopfvordieWand

Beim Browsen durch die Links auf meiner Bloglovinseite bin ich auf den Beitrag der lieben Fee gestossen.

“Manchmal möchte man mit dem Kopf vor die Wand hauen. Fest und wiederholt. Das kann verschiedene Gründe haben. Eigen- oder Fremdverschulden, ganz egal. Fakt ist aber: Alles doof. Das Problem ist bloß: Das mit dem Kopf und der Wand kann wehtun. Und das will ja irgendwie auch keiner. Und jetzt kommt der Clou: Alternativ kann man aufs Meer schauen. Das hilft immer. Ist meditativ und bläst den Kopf frei. Und wenn gerade kein Meer zur Hand ist, wühlt man eben im Archiv. Das stellten Berit und ich diese Woche unabhängig voneinander fest und beschlossen: Daraus machen wir eine Gruppentherapie. Mit Euch. Und für uns alle.”

Klingt gut, oder? Finde ich auch und deshalb therapiere ich mit! Und das geht ganz einfach. Wir suchen alle unsere schönsten Meerbilder aus unseren Archiven und posten sie auf unseren Blogs, auf Facebook, auf Instagram – wo wir eben wollen. Wann die Fotos entstanden sind, ist egal, Hauptsache wir spüren den Wind, atmen die salzige Luft und freuen uns über die Farben.

Entspannung geht auch über das Internet, wetten?

Starten wir in Thailand, die Sonne scheint, die Haut ist warm, der Blick streift übers Meer.

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“Feel the loveliness and beauty of that California feeling”

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Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen und dann in den Golf von Mexiko abtauchen.

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Besonders blau und klar ist das Meer in Hawaii. Wenn man den Kopf hier nicht frei bekommt…

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Oder ist Euch mehr nach rauer See, Wind, ein wenig Nebel? Dann lohnt sich eine Reise nach Irland.

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Doch zu kalt und frieren tun wir doch nun schon genug hier zu Hause? Dann ab nach Dubai und direkt an den Strand von Burj Al Arab.

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Ich fühle mich jetzt schon viel besser.
Und jetzt seid Ihr dran :)
Wühlt Euch durch die Fotoordner und lasst uns gemeinsam an die Meere dieser Welt reisen.

#BlickaufsMeerstattKopfvordieWand

 

Duftiges method

“Putzen ist l’art pour l’ art. Saubermachen gehört ins Reich der Notwendigkeit”

Letzte Woche erreichte mich ein Paket von “method”. Drinnen fand ich drei quietschbunte Produkte dieser neuen Marke, die ich testen durfte.

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Schon als ich das erste Mal von method gehört habe, war ich neugierig. Alle Produkte sind “Cradle to Cradle®” zertifiziert, sprich sie sind ressourcenschonend und umweltfreundlich. Die Inhaltsstoffe sind pflanzenbasiert, biologisch abbaubar und total vegan. Ausserdem gibt es keine Tierversuche – alle Produkte sind über die gesamte Lieferkette hinweg “cruelty-free”. Die Flaschen selbst bestehen aus 100% recyceltem Plastik – aus Umweltsicht also eine glatte 1.
Allein deswegen lohnt es sich, mal einen Blick auf diese Reiniger zu werfen.

Bekommen habe ich eine Handseife, einen Universalreiniger und ein Spülmittel.

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Allein die Farben sind schon toll :D

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Kaum angekommen, mussten sie natürlich ausprobiert werden.

Zuerst die Seife. Sie heißt “Waterfall” und riecht richtig schön nach einem sanften Weichspüler… der Duft bleibt auch nach dem Händewaschen. Aufgefallen ist mir vor allem, dass diese Seife die Hände nicht so austrocknet wie andere Seifen, die ich hier rumliegen habe. Dem ersten Eindruck nach ein Nachkaufprodukt.

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Danach ging es ans Geschirrspülen. Allein diese knallig orange Falsche macht sich schon super in der Küche.

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Tatsächlich riecht das Spülmittel nach Clementinen, trotzdem bemerkt man auch den typischen Spülmittelgeruch. Das macht mir aber nicht viel aus, denn es gibt viel Schaum und das Geschirr wird sauber, darauf kommt es an. Auch hier fühlen sich die Hände nach dem Spülen nicht angegriffen an. “Kraftvoll wie Chemiekeulen, sanfter als ein Babypopo” so beschreibt die Firma ihre Produkte – passt wohl :D

Als letztes habe ich den Universal-Reiniger ausprobiert:

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Der Lavendelgeruch ist hier leider nicht so stark ausgeprägt. Da hatte ich mir mehr versprochen. Der Reiniger durfte seine Kraft dann in der Küche und im Bad unter Beweis stellen. Einige Flecken gingen prima weg, bei anderen musste man schon ordentlich rubbeln.Von den drei Produkten hat er mir am wenigsten gefallen. Aber auch hier – wer sensible Haut hat, sollte ihn durchaus mal ausprobieren, er wirkt super sanft.

Fazit: eine duftige Entdeckung, die sich gelohnt hat. Wer auf seine Umwelt achten möchte, ist hier richtig; wem die Chemie in manchen Putzmittel zu schaffen macht, auch. Es muss ja nicht immer der eklig riechende Essigreiniger sein, wenn man natürlich putzen will, es gibt durchaus gut riechende und auch günstige Alternativen.

Zu kaufen gibt es die Produkte z.B. bei biggreensmile.de. (oder auch bei Amazon, Tengelmann etc.)

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Nebelspaziergang – ein letzter Blick auf den Herbst

Nun weicht er nicht mehr von der Erde,
 Der graue Nebel, unbewegt;
 Er deckt das Feld und deckt die Herde,
 Den Wald und was im Wald sich regt.

Es ist wunderbar, im Nebel durch den Wald zu spazieren. Ein ganz besondere Stimmung, die einen einlullt und verzaubert.

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Auch den goldenen Herbst kann man entdecken.

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Und langsam gewinnt die Sonne an Stärke

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Sind sie nicht schön, die Spinnenfäden, fast magisch aus Tautropfen gewebt..

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NOVEMBERTAG
 von Christian Morgenstern
*
 Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
 Drängt die Welt nach innen.
 Ohne Not geht niemand aus,
 Alles fällt in Sinnen.
 Leiser wird die Hand, der Mund,
 Stiller die Gebärde.
 Heimlich, wie auf Meeresgrund
 Träumen Mensch und Erde.

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