Instagram

Ich liebe es zu fotografieren. Nicht nur mit meinen beiden Kameras, sondern auch und vor allem mit meinem iPhone. Es gibt so viele wunderbare Foto Apps! Da macht nicht nur das Fotografieren selbst unglaublich viel Spaß, sondern auch das nachträgliche Bearbeiten.
Und klar, eine meiner Lieblingsapps ist Instagram. Es ist irgendwie schon zur Gewohnheit geworden, dort regelmäßig Fotos hochzuladen und gleichzeitig zu schauen, was Freunde, Bekannte oder auch Fremde täglich knipsen. Wenn man sich seine Fotos dann Monate später so anschaut, ist es ein wenig wie Tagebuch lesen.

Viele Blogger posten wöchentliche oder monatliche Instagram Rückblicke und ich finde diese Posts eigentlich immer besonders toll (wenn nicht gerade jedes Essen geknipst wird *g*). Daher werde ich das jetzt auch hier bei mir auf joscorner machen – keine regelmäßigen Monatsrückblicke, aber immer mal wieder, wenn ich der Meinung bin, dass mir einige nette Fotos gelungen sind.

Zu Beginn gibt es mal einen kleinen Einblick in meine Instagram Historie, querbeet durch die Zeit.

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Wenn ihr mir auf Instagram folgen wollt, findet ihr mich hier: instagram.com/capkirki

Und wenn ihr selbst auch auf Instagram seid, schreibt mir doch eure Namen in die Kommentare, damit ich euch finden und abonnieren kann. :)

“Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.”
– Leica -

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*puuust*

Nachdem ich den Staub von meinem Bücherblog gepustet habe, wird es auch hier Zeit, mal ordentlich durchzufegen.

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So lange war es hier mucksmäuschenstill, viel zu lange.
Irgendwie ist mir ist einfach das Leben dazwischen gekommen.

Wie hier schon einmal berichtet, habe ich einen Ausflug in die Politik gemacht. Es war spannend, es hat (am Anfang) Spaß gemacht, ich konnte etwas bewegen, etwas mit aufbauen. Veränderungen zu bewirken statt nur zu meckern hat sich richtig, richtig gut angefühlt.

Doch viel zu schnell stellte sich heraus, dass es vielen Mitstreitern dabei nicht wirklich um Politik ging, sondern eher um Macht und Pöstchen.

“Um was sonst?” wird der ein oder andere sagen, der von Politikern eh die Nase voll hat. Doch bei uns war es zu Beginn anders. Man hat sich zusammengefunden, um gemeinsam etwas zu erreichen. Die Stimmung und das Gemeinschaftsgefühl waren unglaublich. Wir können tatsächlich etwas schaffen, so der Tenor und genauso habe ich mich auch gefühlt. Vielleicht war das ein wenig zu naiv, zu idealistisch, aber ich bin der Meinung, dass man nur wirklich etwas bewirken kann, wenn man mit vollem Herzen dabei ist, wenn man das liebt, was man tut.

Lange Rede kurzer Sinn, mir wurde die Lust an Politik, die Lust mich voll einzubringen, der Spaß und die Motivation recht schnell ausgetrieben. Ich stehe zwar nach wie vor hinter der ursprünglichen Idee, aber ich werde diese eben nicht mehr in einem Amt vertreten. Und es fühlt sich gut an.

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Neben der Politik gab es ja so ganz nebenbei noch meinen Vollzeitjob und hier kommen wir auf das Thema “Blog” zu sprechen. Wenn man eine 40 Stunden Woche hat und dann nochmal einige Stunden täglich in die Parteiarbeit steckt, wenn gleichzeitig ein Haushalt geschmissen, ein Garten gepflegt und Familie und Freunde bedacht werden wollen (nicht zu vergessen die Kaninchen!), dann stresst das und dann bleiben liebgewonnene Hobbies leider auf der Strecke, so auch das Lesen, Fotografieren, Seriengucken oder eben meine beiden Blogs.

Nun liegt mein Rücktritt gute drei Wochen zurück und nach und nach sind die Gedanken geordnet. Die letzten 1 1/2 Jahre waren in jeder Hinsicht unglaublich und bereuen tu ich gar nichts. Das ist doch eigentlich die Hauptsache.

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Und jetzt freue ich mich auf eine Menge Themen, Fotos, Gedanken, Berichte und und und… die nur darauf warten, den Weg hier auf den Blog zu finden. Den Anfang macht vielleicht die Hochzeit auf Hawaii, zu der wir Anfang Juli eingeladen waren. Was für ein traumhaftes Fleckenchen Erde!

Also los!
Auf in die Zukunft!

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Kleiner Rückblick, kleiner Ausblick

Was für ein Jahr!

2013 wird mir vor allem als ereignisreiches Jahr in Erinnerung bleiben. Ein chinesische Fluch heißt “Mögest du in interessanten Zeiten leben.” Jetzt kann man sich streiten, ob interessante Zeiten ein Fluch sind oder nicht, für mich sind sie Segen und Fluch zugleich.

Die positiven Seiten von 2013

  • Ich habe so viel vom Leben gelernt wie in keinem Jahr zuvor.
  • Ich bin oft über meinen eigenen Schatten gesprungen.
  • Ich habe mich Dinge getraut, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
  • Ich hatte Erfolg.
  • Ich habe unglaublich viele Menschen kennen und schätzen gelernt.
  • Ich arbeite zum ersten Mal in meinem Leben an einem Netzwerk.
  • Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen “Job”, die mir wirklich, ehrlich Spaß macht.
  • Ich bin zum vierten Mal Tante geworden.
  • Ich habe richtig gute Freunde, die auch noch da sind, wenn man einfach mal so gar keine Zeit für sie hat.
  • Ich habe die beste Freundin der Welt.
  • Ich hatte tolle Urlaube in Thailand, Florida, London und Dubai mit meinem Schatz.

Die negativen Seiten von 2013

  • Es war das stressigste Jahr seit langem.
  • Freizeit war oft ein Fremdwort.
  • Einige Menschen waren dann doch ganz anders als sie vorgaben zu sein.
  • Der Alltagsjob war oft frustrierend.
  • Familienprobleme, aber wer hat die nicht.
  • Dauertelefonate

2014 wird hoffentlich

  • glücklich
  • gesund
  • stressfreier
  • geordneter
  • zeitreicher
  • Ich möchte versuchen, mehr Balance in die verschiedenen Teile meines Lebens zu bringen. 90% sind auch mal ok, es müssen nicht immer 120% sein.
  • Mehr Zeit zum Bloggen, Fotografieren, Lesen, Serien gucken und einfach aus dem Fenster schauen.
  • Und diesmal findet sich hier auch das, was so üblich gesagt wird, wenn es um ein neues Jahr geht: gesünder essen und ganz vielleicht auch mal ein wenig Bewegung. Ich bin schrecklich faul, wenn es um Sport geht, eventuell kann man ja da mal was ändern.

Ich wünsche Euch ein tolles Jahr 2014. Ob es interessant werden soll, überlasse ich dabei Euch, aber, um mit Neil Gaiman zu sprechen, macht Fehler, denn:

“I hope that in this year to come, you make mistakes.

Because if you are making mistakes, then you are making new things, trying new things, learning, living, pushing yourself, changing yourself, changing your world. You’re doing things you’ve never done before, and more importantly, you’re Doing Something.

So that’s my wish for you, and all of us, and my wish for myself. Make New Mistakes. Make glorious, amazing mistakes. Make mistakes nobody’s ever made before. Don’t freeze, don’t stop, don’t worry that it isn’t good enough, or it isn’t perfect, whatever it is: art, or love, or work or family or life.

Whatever it is you’re scared of doing, Do it.

Make your mistakes, next year and forever.” 
― Neil Gaiman

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Fröhliche Weihnachten!

Ich hoffe, Ihr habt ein paar schöne Tage, genießt die Zeit und lasst es Euch gut gehen.

Merry Christmas!
Frohe Weihnachten!
Joyeux Noël!
Feliz Navidad!
God Jul!
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Sie ist da!

Es kamen Nachfragen zu Congstar und meiner SIM Karte.
Jaaaa, sie ist endlich da :)

Kam tatsächlich per Brief und als Ersatzkarte, aber egal, sie ist daaaaaaa!

Gartenarbeit

Im Herbst macht der Garten immer besonders viel Arbeit. Bei uns stehen eindeutig zu viele Laubbäume auf dem Grundstück. Ich glaube, ich habe mal 13 gezählt und nicht die von der kleinen Sorte. Da lobe ich mir doch eher unsere Tannen – obwohl, reichlich fruchtarm die Nadeldinger… naja, es hilft nichts. Schubkarre raus!

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Regelmässig heisst es Blätter zusammenrechen, einmal durch den Garten transportieren und ab damit auf den Kompost – davon haben wir insgesamt drei Stück. Sagt ich, dass wir zu viele Bäume haben? *g* Die Walnussblätter müssen dabei allerdings extra gelagert werden, denn die verrotten einfach zu langsam. Und ganz nebenbei sollte man auch die Regenrinne säubern, wenn man nicht die Niagarafälle auf der Terrasse habe will, so geschehen gestern Abend .. *hust* Zum Glück ist Schatzi groß genug! Denn ich würde mich mit meiner Spinnenphobie dort oben nicht so gut machen. Ein Achtbeiner und ich würde wohl von der Leiter segeln.

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Aber so ein Garten hat auch seine wirklich schönen Seiten, auch im Herbst – man wird nämlich belohnt. Dieses Jahr zum Beispiel mit richtig leckeren Äpfeln! Nicht zu viel, nicht zu wenig und schön sauer wie ich sie mag.

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Mit ein wenig Zucker, Zimt, Vanille, Mehl und Butter gibt das später einen leckeren Apple Cobbler oder vielleicht doch liebe Kompott? Ach was, reicht locker für beides plus Apfelmus. Yum.

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Eine ganze Menge Äpfel lassen wir auch liegen, denn die Vögel lieben sie im Winter. Sie buddeln sie sogar unter dem Schnee hervor. Vogelfutter der günstigen Sorte. Bei uns gibt es aber nicht nur Obst für unsere gefiederten Freunde, sondern auch leckeres Körnerfutter im Häuschen oder Maisenknödel direkt am Baum. Sie müssen nur zusehen, dass sie schneller sind als die Rehe, die klauen nämlich gern, wie wir ja letzten Winter festgestellt haben.

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Und eine weitere Leckerei hat bei uns im Garten Einzug gehalten, ganz neu aus Holland: Erdnussfett aus dem Glas.
So ganz trauen sie dem aber noch nicht – trotzdem des schicken Schildes ;) Kommt sicher noch im Winter.

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Ist das nicht wirklich hübsch?

Und noch mehr Hübsches gab es in einem anderen Teil des Gartens: absolut vollkommene Fliegenpilze.
Ich bin ja verliebt in dieser Rotschöpfe, vor allem, wenn sie noch nicht angeknabbert wurden. Dass die giftig sind interessiert, glaube ich, nur uns Zweibeiner.. unsere Gartenbewohner machen ihnen ruck zuck den Gar aus.

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Ein kleines Träumchen, oder?

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Ach ja, doch, ich liebe unseren Garten – trotz der vielen Bäume, trotz der Arbeit … es ist einfach etwas besonderes, so ein Fleckchen Erde sein Eigen nennen zu dürfen.

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Bis zum nächsten Mal smiliewinx

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Neues von Congstar

ahhhNein, meine Sim Karte habe ich immer noch nicht. Aber ihr erinnert euch an die letzte Mail?

“Für den Versand nutzen wir das Postident-Verfahren, einen versicherten Versand. Dieser erfordert die Anwesenheit des Vertragspartners an der Meldeadresse lt. Personalausweis. Ein Hinterlegen bei der Postfiliale oder die Übergabe per Vollmacht ist leider nicht möglich.
Sollte die Abgabe vor Ort scheitern, besteht die Möglichkeit mit der DHL einen erneuten Zustelltermin zu vereinbaren.
Wir bedauern, Ihnen keinen alternativen Lösungsvorschlag anbieten zu können.”

Nachdem ich es dann geschafft habe, mein Büro als abweichende Lieferadresse einzugeben, wurde mir gestern der Versand meiner Ersatzkarte bestätigt.

Zwischenspiel: Was ist eigentlich aus dem Original geworden, das hier nie aufgetaucht ist?
Naja, egal, Hauptsache Karte!

Diesmal gab es keine Trackingnummer dazu.
Normalerweise kommt die Post hier so zwischen 10 und 11 Uhr… damit ich die Lieferung nicht verpasse – irgendwann ruft die Kantine – schrieb ich um 12 Uhr Congstar im Chat an, ob ich bitte meine Trackingnummer bekommen könnte, um den Lieferzeitpunkt abschätzen zu können.

Die Antwort hat mich dann doch ein wenig sprachlos gemacht:

Es gibt keine Nummer, weil die Karte per Brief an mich verschickt wurde und ich sie somit nicht persönlich in Empfang nehmen muss.

Ähm.

Das ganze Hin und Her, damit jetzt ein BRIEF kommt?
Den hätten sie mir doch ganz einfach nach Hause schicken können, dann hätten wir uns alle zig Mails erspart. Kneif mich mal bitte einer…

Und noch eine Auskunft gab es: sollte der Brief bis Anfang nächster Woche nicht angekommen sein, soll ich mich wieder melden. Anfang nächster Woche? Haben die den auf eine Schildkröte getackert?

Ehrlich, wenn der Brief bis Montag hier nicht auftaucht, streiche ich die Segel und suche mir einen anderen Anbieter. Ich befürchte zwar, dass ich meine Rufnummer in dem endgültigen Wirrwarr verlieren werde, aber die ist mir nicht ganz so wichtig wie meine Nerven und die geben jetzt langsam auf.

Fortsetzung folgt….

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Congstar die Zweite

Nachdem so ein neuer Vertrag und die Versendung einer Sim Karte für Congstar nicht so einfach scheint – siehe Beitrag von gestern - habe ich einen neuen Versuch gestartet.
Ich habe höflich nachgefragt, wie es sein kann, dass mir in der Nacht die Versendung der Karte bestätigt wird, sie am Mittag dann wieder bei Congstar landet und danach angeblich bei einer Frau Kühne in Leipzig ausgeliefert wird.
Dann habe ich darum gebeten, mir doch bitte die Karte beim zweiten Versuch zu der Firma zu schicken, bei der ich arbeite. Ich gab also die  XX AG an, zu meinen Händen und die Adresse dazu.
Mit einer gewissen Vorahnung schickte ich die Mail ab.

Ich sollte nicht enttäuscht werden.
Etwa drei Stunden später hatte ich die Antwort in der Inbox. Mit keinem Wort ging man auf meine Frage nach der merkwürdigen Odyssee meine Sim Karte ein. Stattdessen beschäftigte man sich mit meiner Bitte, die Karte doch bitte zu mir ins Büro zu schicken.

“Für den Versand nutzen wir das Postident-Verfahren, einen versicherten Versand. Dieser erfordert die Anwesenheit des Vertragspartners an der Meldeadresse lt. Personalausweis. Ein Hinterlegen bei der Postfiliale oder die Übergabe per Vollmacht ist leider nicht möglich.
Sollte die Abgabe vor Ort scheitern, besteht die Möglichkeit mit der DHL einen erneuten Zustelltermin zu vereinbaren.
Wir bedauern, Ihnen keinen alternativen Lösungsvorschlag anbieten zu können.”

Ähm.

Weder hatte ich darum gebeten, mir die Karte bei der Post hinterlegen zu lassen, noch hatte ich auch nur ein winzig kleines Wörtchen über eine Vollmacht verloren. Ich bat doch einfach nur darum, mir die Karte ins Büro zu schicken.
Verzweifelt wollte ich schon wieder auf antworten klicken, da entdeckte ich weit unten in der Mail noch einen Satz:

“Bitte teilen Sie uns mit, ob wir die von Ihnen genannte Adresse als Hauptwohnsitz oder als abweichende Lieferadresse eintragen dürfen.”

Ha! Immerhin ein Fortschritt, sie haben in letzter Minute doch noch gemerkt, dass ich nichts von Post oder Vollmacht geschrieben habe. Hurra.
Wieso sie jetzt allerdings auf die nette Idee kommen, dass die XX AG mein Hauptwohnsitz sei, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Ich arbeite in einer ziemlich bekannten Firma, man hätte mich auch fragen können, ob ich in der Deutschen Bank oder der Deutschen Bahn Zentrale wohne. Aber was soll‘s.

Also antwortete brav, nein, ich würde nicht in der XX AG wohnen, das sei bitte eine “abweichende Lieferadresse”. Zur Sicherheit bestätigte ich ihnen auch gleich nochmal schriftlich, dass ich normalerweise 8-9 Stunden in dieser Firma zu finden bin und auch immer brav meinen Ausweis bei mir trage, so dass ich mich dem DHL Boten jederzeit ausweisen kann und ja, auf diesem Ausweis steht auch die Adresse meines Hauptwohnsitzes – sicher ist sicher.

Nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, entdeckte ich eine zweite Mail von Congstar. Sie war nur drei Minuten nach der eingegangen, auf die ich gerade geantwortet hatte –  Betreff:  Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse.

Ähm.

Ich zähle bis jetzt 15 Congstar Mails in meiner Inbox, auf die meisten habe ich geantwortet und sie wollen JETZT eine Bestätigung meiner Mail Adresse?
Ok, ganz ruhig bis 10 zählen …. Ich will ja nicht so ein und klicke auf den angegebenen Link, die Congstar Seite geht auf und ich lese:

„404 – Seite nicht gefunden“

Ich gebe auf.

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Abenteuer Vertragswechsel oder auch: wenn alles schief geht

Aaaargh, ist das normal, dass nichts wirklich auf Anhieb klappt, wenn man Aufträge vergibt? Egal ob Handwerker, Stromwechsel oder Handyvertrag immer kostet es Zeit und Nerven!

Da will ich mit meinem Handyvertrag von Vodafone zu Congstar wechseln. Antrag abschicken klappt prima, Vodafone Bescheid sagen, dass ich die Nummer mitnehmen will, auch gut.

Dann die erste Mail von Congstar, Vodafone genehmigt die Rufnummermitnahme nicht. Ich rufe also wieder bei Vodafone an, die meinen, es gibt keinerlei Probleme, sie hätten der Rufnummermitnahme längst zugestimmt.

Also geht eine weitere  Mail an Congstar, Vodafone gibt grünes Licht, alles ok. Kurz danach bekomme ich – oh Wunder – wieder eine Mail. Vodafone stimmt nicht zu.
Ein dritter Anruf bei Vodafone bringt mir nun eine schriftliche Bestätigung der Mitnahme per sms. Die leite ich an Congstar weiter. Muss doch klappen, denk ich; denkste, denkt Congstar und schick mir jetzt zur Abwechslung ein Brief.
Der Inhalt? Genau, Vodafone gestattet die Mitnahme der Telefonnummer nicht. So langsam finde ich das nicht mehr lustig und bin kurz davor, den Vertrag wieder rückgängig zu machen, da erreicht mich doch noch die Mail mit der Bestätigung, dass das mit der Nummer jetzt doch klappt. Über eine Woche hat es gedauert, aber immerhin.

Heute ist mein Vodafonevertrag ausgelaufen, die neue Sim Karte ist noch nicht da. Stattdessen gibt es in der Nacht gleich zwei Mails von Congstar um 2.20 Uhr eine mit Vertrags- und Versandbestätigung der Sim Karte und um 2.48 Uhr eine mit Pin und Puk. Versand läuft also, 24 Stunden nach der Mail soll ich die Sendung verfolgen können.

Hm, zwei Tage so ganz ohne Handy, gar nicht gut, aber ich werde es wohl überleben.

Doch dann flattert mir um 13.30 Uhr eine neue Mail von Congstar in die Inbox. Mir schwant Böses und tatsächlich:

“Ihre SIM-Karte für Ihren congstar Mobilfunktarif mit der Mobilfunkrufnummer XXXX haben wir am 04.11.2013 zurückerhalten. Gerne schicken wir Ihnen Ihre SIM-Karte erneut zu. Setzen Sie sich bitte mit dem congstar Kundenservice in Verbindung. Sie erreichen den congstar Kundenservice unter der E-Mail-Adresse kundenservice@congstar.de. Sollten wir bis zum 19.11.2013 nichts von Ihnen gehört haben, müssen wir Ihren Vertrag leider stornieren.”

Aha, die Sim Karte wurde also laut erster Mail heute um 2.20 Uhr in der Nacht an mich verschickt und war um 13.30 Uhr schon wieder in der Zentrale.

Ein klitzekleines bisschen komme ich mir jetzt veralbert vor, aber nur ein winzig kleines bisschen.

Also überprüfe ich einfach mal die Sendungsnummer, die mir Congstar in der Bestätigungsmail genannt hat und siehe da: das Paket wurde heute zugestellt, in Leipzig (!), bei einer Frau Kühne.

Jetzt frage ich mich, ist das meine SIM Karte gewesen oder die von Frau Kühne und sind die Pin und Puk Nummer, die ich jetzt erhalten habe meine oder die von der Dame in Leipzig? Und welche SIM Karte ging zurück an die Zentrale und wann hätte sie überhaupt ankommen sollen? Ist meine Nummer jetzt mit der SIM Karte auch nach Leipzig gegangen oder ist es immer noch meine Nummer oder hat sich die Vodafone wieder geschnappt, so als Rache für die Kündigung? Wahrscheinlich gibt es wohl bald wieder eine Mail….

Liebes Congstar Team, der erste Eindruck, den ihr hier hinterlasst, ist schon in das zweite Kellergeschoss gerutscht.

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