Aloha!

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Heute nehme ich euch mit auf die Reise ans andere Ende der Welt und hoffe, ihr habt ein wenig Spaß dabei.

Heiraten unter der Sonne Hawaiis, was für einige Leute ein Traum ist, wurde für die Schwester meiner Schwägerin Wirklichkeit und wir waren eingeladen.

Zugegeben, der lange Flug schreckt erstmal ab. Ich werde schon ungeduldig, wenn es nach Florida geht und wir acht Stunden am Stück im Flieger sitzen müssen. Zum Glück gab es aber eine Zwischenlandung und Übernachtung in San Francisco, so dass sich die Flüge erstaunlich gut aushielten ließen. Und so landeten wir am 05. Juli im Paradies – auf Big Island. Ein nettes Team vom Hotel nahm uns in Empfang und nachdem die Koffer aufgeladen waren, ging es ins “Four Season Hualalai”.

Hotelstrand

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Einer der Pools

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Nach dem Einchecken machten wir erstmal einen kleinen Orientierungsspaziergang, besuchten meinen Bruder in seiner Villa und trafen die ganze Familie in der Strandbar. Ein leckeres Essen und einige Stunden am Pool später ging es zur ersten Feier. Pizzaparty! Es war lecker, locker und lustig und zu später Stunde konnte man noch einen Blick auf die Sterne werfen.
Die Kiddies hatten Spaß im Sand und sind immer noch die süßesten Neffen und Nichten auf der Welt 

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Sternengucken inklusive…

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Dazu der perfekte Sonnenuntergang, mehr kann man sich nicht wünschen.

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Am nächsten Tag wollte wir ein wenig von der Insel sehen. Da das Hotel aber doch ein wenig abseits liegt, schlug mein Bruder vor, stattdessen einen Hubschrauber zu mieten. Da sagt man sicher nicht nein und so fanden wir uns zu fünft nach dem Frühstück vor dem Hotel ein, um zurück zum Flughafen zu fahren. Dort erhielten wir zunächst eine kleine Sicherheitseinführung, Schwimmwesten und leckere Ingwerbonbons (falls uns übel werden sollte) und dann ging es los zum Hubschrauber. Wir flogen mit Paradise Helicopters, eine absolute Empfehlung!

Los geht’s!

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Das Four Seasons von oben

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Unglaubliche Farbspiele…

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Nachdem wir unser Hotel überflogen hatten und fleissig der Familie am Boden winkten *g* ging es zur Hamakua Coast. Urwald, Schluchten, Wasserfälle, kristallklares Wasser.. es war so wahnsinnig schön und erinnerte mich ein wenig an Jurassic Park oder King Kong. Wo sieht man schon solche Kulissen? Auf dem Weg zur Küste legten wir noch einen Zwischenstopp ein. Der Pilot landete in einer der Schluchten direkt vor einem Wasserfall in absolut unberührter Natur. So ein wenig fehlen mir da immer noch die Worte.

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IMG_2996a-XLMir gefällt’s.

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Mein Bruder bei der Fotomotivsuche.

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Mittagessen wurde dann direkt an einer der Schluchten serviert, atemberaubender Ausblick inkl. Dafür interessierte sich unser kleiner Maxi herzlich wenig, dem schmeckten die Schokocroissants zu gut :D

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Und weiter ging es..

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An der Küste vorbei ging es zum Kilauea, einem der aktivsten Vulkane der Welt. Und Göttin Pele war uns hold, wir sahen Lavaströme aus dem Krater fließen, die sich rot leuchtend durch die Landschaft fraßen. Dazu erklang “Ring aus Fire” aus unseren Köpfhörern :D Ich werde das Lied nie wieder hören können, ohne an Hawaii zu denken. Ein tolles Erlebnis und das erste Mal, dass ich Lava wirklich “live” gesehen habe. Diese Naturgewalten flößen einem gehörigen Respekt ein.

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Durch das ständige Kreisen über dem Krater griff der ein oder andere schließlich ganz unauffällig zum Ingwer Bonbon ; ) und mir war es kurz vor der letzten Landung so übel, dass ich schon befürchtete, nach einer bestimmten Tüte Ausschau halten zu müssen. Glücklicherweise ging das aber schnell vorüber, sodass wir die Zeit auf Papakolea Beach in voll Zügen genießen konnten. Papakolea Beach ist einer von nur vier grünen Stränden in der Welt und zusammen mit dem türkisfarbenen Wasser ein Traum.
Ich bin noch nie mit einem Hubschrauber auf einem Strand gelandet, aber irgendwann ist immer das erste Mal. : ) Wir waren die Einzigen am Strand, keinerlei Fußabdrücke im Sand, man hörte nur das Wellenrauschen und sonst nichts.

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Viel zu schnell mussten wir dann wieder einsteigen und zurück ging es zum Flughafen und ins Hotel. Wir waren rund fünf Stunden unterwegs und es war ein absolut traumhafter Ausflug – einfach nur awwwwsome!

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Am Abend stand dann die nächste Party an, diesmal am Strand. Das Motto war “White Evening” und so erschienen alle (fast) brav in Weiß und ließen uns das hawaiische Essen (inkl. Kalua-Schwein) beim Luau schmecken. Einheimische Musiker, Tänzer und sogar Feuerspucker sorgten für das Unterhaltungsprogramm. Dass alle Mädels dabei nur Augen für einen bestimmten Tänzer hatten, lassen wir, aus Rücksicht auf unsere männliche Begleitung mal (fast) unerwähnt. *g*

Unsere Männer

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Die zwei Prinzessinen

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Für den nächsten Tag stand dann die Hochzeit auf dem Programm. Am Nachmittag hatten wir noch ausgiebig Zeit zum Schwimmen und Sonnenbaden. Weiter draußen auf dem Meer konnte man einer Delphinherde beim Spielen zuschauen, ich wäre so gern mit dem Kanu mal rausgefahren, naja, vielleicht das nächste Mal… so genoss ich eben die Sonne und das Poolleben.

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Wedding

Kurz nach 16 Uhr war es dann soweit. Die Braut schritt am Arm ihres Vaters zum Altar – bildschön und so glücklich.

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Die Zeremonie war schön, nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang, denn in der prallen Sonne schwitzen vor allem die Männer in ihren dunklen Anzügen vor sich hin. Es folgten die Hochzeitsfotos, die aufgrund der Kulisse wirklich schön wurden. Danach entspannten wir uns bei Cocktails und leckeren Amuse-Gueule und als die Sonne schliesslich langsam im Meer versank, wechselten wir die Location.

 

 

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Mein Schatz und ich im Hochzeitslook ;)

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Das Abendessen wurde unter Lampions serviert und danach ging es zum Tanzen in den Festsaal.
Leider hab ich mich mit einer Wunderkerze ganz ordentlich verbrannt. Ein glühendes Stück fiel auf den Boden und ich trat rein. Da ich barfuß war, brannte sich das Aluminium und Eisenpulver tief in meinen Fuß. Komischerweise hat es in dem Moment zwar höllisch weh getan, aber ich habe es danach ganz gut verdrängt *g* So einen schönen Abend lässt man sich auch von einer doofen Wunderkerze nicht verderben.

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Nachdem der Hochzeitskuchen angeschnitten, die Spiele gespielt  und die Luft langsam ausging (zumindest bei uns älteren Gästen), verabschiedeten wir uns Richtung Bettchen. Das Brautpaar hatte den bestmöglichen Start in die Ehe und an dieser Stelle wünsche ich den Beiden nochmal viel Glück. Ein großes Kompliment geht an meine Schwägerin, die die Hochzeit organisiert hat, es hat alles gepasst.thumbsup

Nach den Urlaubstagen auf Hawaii ging es dann zurück nach Kalifornien, doch davon in einem anderen Post….

Danke an Alex und Bohdana für diese tolle Zeit!

 

Instagram

Ich liebe es zu fotografieren. Nicht nur mit meinen beiden Kameras, sondern auch und vor allem mit meinem iPhone. Es gibt so viele wunderbare Foto Apps! Da macht nicht nur das Fotografieren selbst unglaublich viel Spaß, sondern auch das nachträgliche Bearbeiten.
Und klar, eine meiner Lieblingsapps ist Instagram. Es ist irgendwie schon zur Gewohnheit geworden, dort regelmäßig Fotos hochzuladen und gleichzeitig zu schauen, was Freunde, Bekannte oder auch Fremde täglich knipsen. Wenn man sich seine Fotos dann Monate später so anschaut, ist es ein wenig wie Tagebuch lesen.

Viele Blogger posten wöchentliche oder monatliche Instagram Rückblicke und ich finde diese Posts eigentlich immer besonders toll (wenn nicht gerade jedes Essen geknipst wird *g*). Daher werde ich das jetzt auch hier bei mir auf joscorner machen – keine regelmäßigen Monatsrückblicke, aber immer mal wieder, wenn ich der Meinung bin, dass mir einige nette Fotos gelungen sind.

Zu Beginn gibt es mal einen kleinen Einblick in meine Instagram Historie, querbeet durch die Zeit.

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Wenn ihr mir auf Instagram folgen wollt, findet ihr mich hier: instagram.com/capkirki

Und wenn ihr selbst auch auf Instagram seid, schreibt mir doch eure Namen in die Kommentare, damit ich euch finden und abonnieren kann. :)

“Wer sehen kann, kann auch fotografieren. Sehen lernen kann allerdings dauern.”
– Leica -

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*puuust*

Nachdem ich den Staub von meinem Bücherblog gepustet habe, wird es auch hier Zeit, mal ordentlich durchzufegen.

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So lange war es hier mucksmäuschenstill, viel zu lange.
Irgendwie ist mir ist einfach das Leben dazwischen gekommen.

Wie hier schon einmal berichtet, habe ich einen Ausflug in die Politik gemacht. Es war spannend, es hat (am Anfang) Spaß gemacht, ich konnte etwas bewegen, etwas mit aufbauen. Veränderungen zu bewirken statt nur zu meckern hat sich richtig, richtig gut angefühlt.

Doch viel zu schnell stellte sich heraus, dass es vielen Mitstreitern dabei nicht wirklich um Politik ging, sondern eher um Macht und Pöstchen.

“Um was sonst?” wird der ein oder andere sagen, der von Politikern eh die Nase voll hat. Doch bei uns war es zu Beginn anders. Man hat sich zusammengefunden, um gemeinsam etwas zu erreichen. Die Stimmung und das Gemeinschaftsgefühl waren unglaublich. Wir können tatsächlich etwas schaffen, so der Tenor und genauso habe ich mich auch gefühlt. Vielleicht war das ein wenig zu naiv, zu idealistisch, aber ich bin der Meinung, dass man nur wirklich etwas bewirken kann, wenn man mit vollem Herzen dabei ist, wenn man das liebt, was man tut.

Lange Rede kurzer Sinn, mir wurde die Lust an Politik, die Lust mich voll einzubringen, der Spaß und die Motivation recht schnell ausgetrieben. Ich stehe zwar nach wie vor hinter der ursprünglichen Idee, aber ich werde diese eben nicht mehr in einem Amt vertreten. Und es fühlt sich gut an.

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Neben der Politik gab es ja so ganz nebenbei noch meinen Vollzeitjob und hier kommen wir auf das Thema “Blog” zu sprechen. Wenn man eine 40 Stunden Woche hat und dann nochmal einige Stunden täglich in die Parteiarbeit steckt, wenn gleichzeitig ein Haushalt geschmissen, ein Garten gepflegt und Familie und Freunde bedacht werden wollen (nicht zu vergessen die Kaninchen!), dann stresst das und dann bleiben liebgewonnene Hobbies leider auf der Strecke, so auch das Lesen, Fotografieren, Seriengucken oder eben meine beiden Blogs.

Nun liegt mein Rücktritt gute drei Wochen zurück und nach und nach sind die Gedanken geordnet. Die letzten 1 1/2 Jahre waren in jeder Hinsicht unglaublich und bereuen tu ich gar nichts. Das ist doch eigentlich die Hauptsache.

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Und jetzt freue ich mich auf eine Menge Themen, Fotos, Gedanken, Berichte und und und… die nur darauf warten, den Weg hier auf den Blog zu finden. Den Anfang macht vielleicht die Hochzeit auf Hawaii, zu der wir Anfang Juli eingeladen waren. Was für ein traumhaftes Fleckenchen Erde!

Also los!
Auf in die Zukunft!

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Kleiner Rückblick, kleiner Ausblick

Was für ein Jahr!

2013 wird mir vor allem als ereignisreiches Jahr in Erinnerung bleiben. Ein chinesische Fluch heißt “Mögest du in interessanten Zeiten leben.” Jetzt kann man sich streiten, ob interessante Zeiten ein Fluch sind oder nicht, für mich sind sie Segen und Fluch zugleich.

Die positiven Seiten von 2013

  • Ich habe so viel vom Leben gelernt wie in keinem Jahr zuvor.
  • Ich bin oft über meinen eigenen Schatten gesprungen.
  • Ich habe mich Dinge getraut, die ich nicht für möglich gehalten hätte.
  • Ich hatte Erfolg.
  • Ich habe unglaublich viele Menschen kennen und schätzen gelernt.
  • Ich arbeite zum ersten Mal in meinem Leben an einem Netzwerk.
  • Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einen “Job”, die mir wirklich, ehrlich Spaß macht.
  • Ich bin zum vierten Mal Tante geworden.
  • Ich habe richtig gute Freunde, die auch noch da sind, wenn man einfach mal so gar keine Zeit für sie hat.
  • Ich habe die beste Freundin der Welt.
  • Ich hatte tolle Urlaube in Thailand, Florida, London und Dubai mit meinem Schatz.

Die negativen Seiten von 2013

  • Es war das stressigste Jahr seit langem.
  • Freizeit war oft ein Fremdwort.
  • Einige Menschen waren dann doch ganz anders als sie vorgaben zu sein.
  • Der Alltagsjob war oft frustrierend.
  • Familienprobleme, aber wer hat die nicht.
  • Dauertelefonate

2014 wird hoffentlich

  • glücklich
  • gesund
  • stressfreier
  • geordneter
  • zeitreicher
  • Ich möchte versuchen, mehr Balance in die verschiedenen Teile meines Lebens zu bringen. 90% sind auch mal ok, es müssen nicht immer 120% sein.
  • Mehr Zeit zum Bloggen, Fotografieren, Lesen, Serien gucken und einfach aus dem Fenster schauen.
  • Und diesmal findet sich hier auch das, was so üblich gesagt wird, wenn es um ein neues Jahr geht: gesünder essen und ganz vielleicht auch mal ein wenig Bewegung. Ich bin schrecklich faul, wenn es um Sport geht, eventuell kann man ja da mal was ändern.

Ich wünsche Euch ein tolles Jahr 2014. Ob es interessant werden soll, überlasse ich dabei Euch, aber, um mit Neil Gaiman zu sprechen, macht Fehler, denn:

“I hope that in this year to come, you make mistakes.

Because if you are making mistakes, then you are making new things, trying new things, learning, living, pushing yourself, changing yourself, changing your world. You’re doing things you’ve never done before, and more importantly, you’re Doing Something.

So that’s my wish for you, and all of us, and my wish for myself. Make New Mistakes. Make glorious, amazing mistakes. Make mistakes nobody’s ever made before. Don’t freeze, don’t stop, don’t worry that it isn’t good enough, or it isn’t perfect, whatever it is: art, or love, or work or family or life.

Whatever it is you’re scared of doing, Do it.

Make your mistakes, next year and forever.” 
― Neil Gaiman

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Fröhliche Weihnachten!

Ich hoffe, Ihr habt ein paar schöne Tage, genießt die Zeit und lasst es Euch gut gehen.

Merry Christmas!
Frohe Weihnachten!
Joyeux Noël!
Feliz Navidad!
God Jul!
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Sie ist da!

Es kamen Nachfragen zu Congstar und meiner SIM Karte.
Jaaaa, sie ist endlich da :)

Kam tatsächlich per Brief und als Ersatzkarte, aber egal, sie ist daaaaaaa!

Gartenarbeit

Im Herbst macht der Garten immer besonders viel Arbeit. Bei uns stehen eindeutig zu viele Laubbäume auf dem Grundstück. Ich glaube, ich habe mal 13 gezählt und nicht die von der kleinen Sorte. Da lobe ich mir doch eher unsere Tannen – obwohl, reichlich fruchtarm die Nadeldinger… naja, es hilft nichts. Schubkarre raus!

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Regelmässig heisst es Blätter zusammenrechen, einmal durch den Garten transportieren und ab damit auf den Kompost – davon haben wir insgesamt drei Stück. Sagt ich, dass wir zu viele Bäume haben? *g* Die Walnussblätter müssen dabei allerdings extra gelagert werden, denn die verrotten einfach zu langsam. Und ganz nebenbei sollte man auch die Regenrinne säubern, wenn man nicht die Niagarafälle auf der Terrasse habe will, so geschehen gestern Abend .. *hust* Zum Glück ist Schatzi groß genug! Denn ich würde mich mit meiner Spinnenphobie dort oben nicht so gut machen. Ein Achtbeiner und ich würde wohl von der Leiter segeln.

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Aber so ein Garten hat auch seine wirklich schönen Seiten, auch im Herbst – man wird nämlich belohnt. Dieses Jahr zum Beispiel mit richtig leckeren Äpfeln! Nicht zu viel, nicht zu wenig und schön sauer wie ich sie mag.

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Mit ein wenig Zucker, Zimt, Vanille, Mehl und Butter gibt das später einen leckeren Apple Cobbler oder vielleicht doch liebe Kompott? Ach was, reicht locker für beides plus Apfelmus. Yum.

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Eine ganze Menge Äpfel lassen wir auch liegen, denn die Vögel lieben sie im Winter. Sie buddeln sie sogar unter dem Schnee hervor. Vogelfutter der günstigen Sorte. Bei uns gibt es aber nicht nur Obst für unsere gefiederten Freunde, sondern auch leckeres Körnerfutter im Häuschen oder Maisenknödel direkt am Baum. Sie müssen nur zusehen, dass sie schneller sind als die Rehe, die klauen nämlich gern, wie wir ja letzten Winter festgestellt haben.

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Und eine weitere Leckerei hat bei uns im Garten Einzug gehalten, ganz neu aus Holland: Erdnussfett aus dem Glas.
So ganz trauen sie dem aber noch nicht – trotzdem des schicken Schildes ;) Kommt sicher noch im Winter.

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Ist das nicht wirklich hübsch?

Und noch mehr Hübsches gab es in einem anderen Teil des Gartens: absolut vollkommene Fliegenpilze.
Ich bin ja verliebt in dieser Rotschöpfe, vor allem, wenn sie noch nicht angeknabbert wurden. Dass die giftig sind interessiert, glaube ich, nur uns Zweibeiner.. unsere Gartenbewohner machen ihnen ruck zuck den Gar aus.

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Ein kleines Träumchen, oder?

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Ach ja, doch, ich liebe unseren Garten – trotz der vielen Bäume, trotz der Arbeit … es ist einfach etwas besonderes, so ein Fleckchen Erde sein Eigen nennen zu dürfen.

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Bis zum nächsten Mal smiliewinx

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Neues von Congstar

ahhhNein, meine Sim Karte habe ich immer noch nicht. Aber ihr erinnert euch an die letzte Mail?

“Für den Versand nutzen wir das Postident-Verfahren, einen versicherten Versand. Dieser erfordert die Anwesenheit des Vertragspartners an der Meldeadresse lt. Personalausweis. Ein Hinterlegen bei der Postfiliale oder die Übergabe per Vollmacht ist leider nicht möglich.
Sollte die Abgabe vor Ort scheitern, besteht die Möglichkeit mit der DHL einen erneuten Zustelltermin zu vereinbaren.
Wir bedauern, Ihnen keinen alternativen Lösungsvorschlag anbieten zu können.”

Nachdem ich es dann geschafft habe, mein Büro als abweichende Lieferadresse einzugeben, wurde mir gestern der Versand meiner Ersatzkarte bestätigt.

Zwischenspiel: Was ist eigentlich aus dem Original geworden, das hier nie aufgetaucht ist?
Naja, egal, Hauptsache Karte!

Diesmal gab es keine Trackingnummer dazu.
Normalerweise kommt die Post hier so zwischen 10 und 11 Uhr… damit ich die Lieferung nicht verpasse – irgendwann ruft die Kantine – schrieb ich um 12 Uhr Congstar im Chat an, ob ich bitte meine Trackingnummer bekommen könnte, um den Lieferzeitpunkt abschätzen zu können.

Die Antwort hat mich dann doch ein wenig sprachlos gemacht:

Es gibt keine Nummer, weil die Karte per Brief an mich verschickt wurde und ich sie somit nicht persönlich in Empfang nehmen muss.

Ähm.

Das ganze Hin und Her, damit jetzt ein BRIEF kommt?
Den hätten sie mir doch ganz einfach nach Hause schicken können, dann hätten wir uns alle zig Mails erspart. Kneif mich mal bitte einer…

Und noch eine Auskunft gab es: sollte der Brief bis Anfang nächster Woche nicht angekommen sein, soll ich mich wieder melden. Anfang nächster Woche? Haben die den auf eine Schildkröte getackert?

Ehrlich, wenn der Brief bis Montag hier nicht auftaucht, streiche ich die Segel und suche mir einen anderen Anbieter. Ich befürchte zwar, dass ich meine Rufnummer in dem endgültigen Wirrwarr verlieren werde, aber die ist mir nicht ganz so wichtig wie meine Nerven und die geben jetzt langsam auf.

Fortsetzung folgt….

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Congstar die Zweite

Nachdem so ein neuer Vertrag und die Versendung einer Sim Karte für Congstar nicht so einfach scheint – siehe Beitrag von gestern - habe ich einen neuen Versuch gestartet.
Ich habe höflich nachgefragt, wie es sein kann, dass mir in der Nacht die Versendung der Karte bestätigt wird, sie am Mittag dann wieder bei Congstar landet und danach angeblich bei einer Frau Kühne in Leipzig ausgeliefert wird.
Dann habe ich darum gebeten, mir doch bitte die Karte beim zweiten Versuch zu der Firma zu schicken, bei der ich arbeite. Ich gab also die  XX AG an, zu meinen Händen und die Adresse dazu.
Mit einer gewissen Vorahnung schickte ich die Mail ab.

Ich sollte nicht enttäuscht werden.
Etwa drei Stunden später hatte ich die Antwort in der Inbox. Mit keinem Wort ging man auf meine Frage nach der merkwürdigen Odyssee meine Sim Karte ein. Stattdessen beschäftigte man sich mit meiner Bitte, die Karte doch bitte zu mir ins Büro zu schicken.

“Für den Versand nutzen wir das Postident-Verfahren, einen versicherten Versand. Dieser erfordert die Anwesenheit des Vertragspartners an der Meldeadresse lt. Personalausweis. Ein Hinterlegen bei der Postfiliale oder die Übergabe per Vollmacht ist leider nicht möglich.
Sollte die Abgabe vor Ort scheitern, besteht die Möglichkeit mit der DHL einen erneuten Zustelltermin zu vereinbaren.
Wir bedauern, Ihnen keinen alternativen Lösungsvorschlag anbieten zu können.”

Ähm.

Weder hatte ich darum gebeten, mir die Karte bei der Post hinterlegen zu lassen, noch hatte ich auch nur ein winzig kleines Wörtchen über eine Vollmacht verloren. Ich bat doch einfach nur darum, mir die Karte ins Büro zu schicken.
Verzweifelt wollte ich schon wieder auf antworten klicken, da entdeckte ich weit unten in der Mail noch einen Satz:

“Bitte teilen Sie uns mit, ob wir die von Ihnen genannte Adresse als Hauptwohnsitz oder als abweichende Lieferadresse eintragen dürfen.”

Ha! Immerhin ein Fortschritt, sie haben in letzter Minute doch noch gemerkt, dass ich nichts von Post oder Vollmacht geschrieben habe. Hurra.
Wieso sie jetzt allerdings auf die nette Idee kommen, dass die XX AG mein Hauptwohnsitz sei, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Ich arbeite in einer ziemlich bekannten Firma, man hätte mich auch fragen können, ob ich in der Deutschen Bank oder der Deutschen Bahn Zentrale wohne. Aber was soll‘s.

Also antwortete brav, nein, ich würde nicht in der XX AG wohnen, das sei bitte eine “abweichende Lieferadresse”. Zur Sicherheit bestätigte ich ihnen auch gleich nochmal schriftlich, dass ich normalerweise 8-9 Stunden in dieser Firma zu finden bin und auch immer brav meinen Ausweis bei mir trage, so dass ich mich dem DHL Boten jederzeit ausweisen kann und ja, auf diesem Ausweis steht auch die Adresse meines Hauptwohnsitzes – sicher ist sicher.

Nachdem ich die Mail abgeschickt hatte, entdeckte ich eine zweite Mail von Congstar. Sie war nur drei Minuten nach der eingegangen, auf die ich gerade geantwortet hatte –  Betreff:  Bestätigung Ihrer E-Mail-Adresse.

Ähm.

Ich zähle bis jetzt 15 Congstar Mails in meiner Inbox, auf die meisten habe ich geantwortet und sie wollen JETZT eine Bestätigung meiner Mail Adresse?
Ok, ganz ruhig bis 10 zählen …. Ich will ja nicht so ein und klicke auf den angegebenen Link, die Congstar Seite geht auf und ich lese:

„404 – Seite nicht gefunden“

Ich gebe auf.

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