Lust auf einen kurzen Abstecher nach Bangkok? Na dann kommt mal mit : )
Das letzte Mal war ich vor rund 20 Jahren in Bangkok, viel hat sich seit dem verändert. War es früher noch ein Moloch – dreckig, laut, chaotisch, an manchen Stellen stinkend – ist es heute eine Großstadt, die auch in den USA stehen könnte. Allerdings würde sie auch da wohl eher zu den moderneren zählen…
Wir waren von Anfang an beeindruckt. Zwar ist das Verkehrsaufkommen immer noch gewaltig, aber im Vergleich zu Indien oder Vietnam ist es harmlos, alles fährt ruhig, ohne zu hupen, Hektik oder Abdrängen. Ich fühlte mich in jedem Taxi sicher und das kann man ja nun nicht von vielen Taxis in Südostasien behaupten
Apropos Taxis, wenn man vom Hotel aus fährt, ist meist das Taxameter eingeschaltet, will man wieder zurück, muss man vorher den Preis aushandeln. Nie auf den ersten eingehen, es wird günstiger.
Übernachtet haben wir im Banyan Tree Hotel, wir lieben diese Kette und auch dieses City Hotel war keine Enttäuschung, vor allem das Badezimmer hat es mir angetan.

Es liegt nahe an den großen Einkaufszentren und zum Palast oder den großen Tempeln ist es mit dem Taxi auch nicht zu weit. Zudem befindet sich im Hotel mit dem “Vertigo” im 61sten Stock, ein Restaurant mit der wohl spektakulärsten Aussicht Bangkoks und da ich am 6.4. Geburstag hatte und 40 wurde, haben wir dort gefeiert.
Ein wunderbarer Abend, an den ich mich sicherlich noch lange erinnern werde.


Meine Geburtstagsblumen

Wie bereits erwähnt, besuchten wir den Großen Palast in Bangkok. Kleiner Tipp, wenn ihr ebenfalls einmal dort hinwollt: nichts schulterfreies und die Knie sollten bedeckt sein. Notfalls kann man sich vor Ort eine Art Pyjamahose leihen (gell, Alex? *g*), aber dafür sollte man 200 Baht Cash bei sich haben, Wechselgeld gibt es nicht. Zudem wird der Tempel im Gebäudekomplex regelmässig genutzt, da sich darin auch das Allerheilgste von Thailand befindet – der Smaragdbuddha. Also sollte man sich vorher über die Öffnungszeiten erkundigen.



Alex in den Leih-Hosen ; )

Genau gegenüber liegt einer der schönsten und größten Tempel in Bangkok: der Wat Pho. Er stammt aus dem 17. Jahrhundert und beherbergt die berühmte 46 Meter lange und 15 Meter hohe vergoldete liegende Buddha-Statue. Auch die Thai Massage Medical School ist hier untergebracht, Massagen können gebucht werden.



Eine Buddha Figur mit Blattgold bekleben bringt Glück. Je nachdem auf welche Stelle man das Gold klebt, fördert es den Geist, die Stärke, den Erfolg, die Gesundheit. Neben dem Blattgold werden Räucherstäbchen, Lotusblumen, Blumenkränze, Essen und Getränke geopfert, man gibt etwas und bekommt etwas.


“Wir sind, was wir denken. Alles was wir sind, entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.” (Gautama Buddha)

Neben dem “normalen” Sightseeing machten wir eine tolle abendliche Bootsfahrt auf dem Chao Phraya – organisiert vom Hotel und ein echter Tipp! Apsara, buchen würde ich allerdings direkt über das Hotel.

Soooo lecker…

Die Tempel bei Nacht vom Fluss aus gesehen, sind ein kleiner Märchentraum…

Und natürlich waren wir auch ein wenig shoppen und hier wartete die nächste Überraschung auf uns. Die Malls in Bangkok sind moderner, schicker, hipper als so manche bekannte Mall in den USA. Hier kann man locker mal einen Porsche kaufen, die neusten Designerkleider oder auch trendige Szenemode.



Jeder Shop ist anders dekoriert, überall wird Wert auf die Details gelegt und selbst die Restaurants sind anders. So kann man z.B. in Mr. Jones’ Orphanage in mitten von Teddys und Plastiksoldaten seinen Kaffee und Kuchen geniessen.


Kurzum, Bangkok ist eine Reise wert. Wer nach Thailand fliegt, sollte hier zwei oder drei Tage einplanen. Und im nächsten Post, nehme ich euch mit auf eine Reise in die Mitte Thailands…
Bis dann!
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